Bericht zum Vortrag „Mobilität im Alter erhalten“

Vortrag über sichereTeilnahme am Straßenverkehr beim Verien „Älter werden in Lautern“

Graue Haare bedeuten nicht, dass der Wunsch nach Mobilität nicht mehr vorhanden ist. Wie man auch im Alter sicher unterwegs sein kann, erfuhren Seniorinnen und Senioren aus Lautern von Thomas Maile und Herbert Aich

HEUBACH-LAUTERN (EN) Vorsitzende des Vereins „Älter werden in Lautern“, Marie-Luise Zürn-Frey begrüßte die Referenten des Abends Thomas Maile vom Polizeipräsidium Aalen sowie Apotheker Herbert Aich. Beide befassten sich mit dem Thema „Möbilität im Alter“. Zürn-Frey machte deutlich, dass Mobilität  ein Stück Lebensqualität im Alter ist und  oft mit dem Fahren im eigenen Auto gleichgesetzt werde. Thomas Maile – zuständig für den Bereich Verkehrsprävention – präsentierte das sehr ernste Thema sehr humorvoll. Er zeigte anhand einer Statistik, dass das höchste Unfallrisiko bei Fahrern bis zu einem Alter von zwanzig Jahren und dann wieder über 85 Jahre besteht. Für die unter zwanzig Jährigen wurde einiges an Prävention gemacht: Begleitendes Fahren bis Achtzehn, Probezeit, Null Promille sowie ein Sehtest für die  Führerscheinprüfung. Während aber im Arbeitsalltag lebenslanges Lernen gefordert sei und Fahrzeuge regelmäßig zum TÜV müssen, gibt es bei unfallfreiem Fahren mit dem Auto gebe es keine weiteren Eignungstests. Maile plädierte für einen verpflichtenden Sehtest ab achtzig, um ein Bewußtsein für die eingene Verantwortlichkeit beim Autofahren zu schafffen. Im Herzen seien wir zwar alle jung geblieben, jedoch gebe es mit zunehmendem Alter oft Probleme beim Hören, Sehen, Verarbeiten und Umsetzen. Auch falle das Kopfdrehen zum nach Hinten sehen schwerer – was nicht zuletzt das Einparken schwieriger und den Spurwechsel gefährlicher macht. Und welche Möglichkeiten gibt es, die Fahrtauglichkeit länger zu erhalten? Beim Autofahren können ältere Fahrer statt um sieben Uhr während des Berufsverkehrs, erst um zehn Uhr fahren oder statt der stark frequentierten Hauptverkehrswege lieber ruhige Nebenstrecken nutzen. Bei weiten Strecken sei der Zug eine gute Alternative. Neue schwierige Stellen – wie den Baldungskreisel – kann man am Sonntag Morgen um acht Uhr durchfahren und dadurch in einer ruhigen Stunde mit den neuen Verhältnissen vertraut machen. Im Alter gelte für Autofahrer der Grundsatz „Tu es, oder vergiss es!“ Also entweder am Ball bleiben und üben, oder es nicht mehr tun. Die neuen Fahrzeuge haben allerlei elektonische „Helferlein“ eingebaut, die nicht jeder kenne: Nachtsicht-Assistent, Spurhalte-Assistent, Toter Winkel -Assisstent und Einpark-Assistent. Für diese Programme sollte man sich Zeit nehmen für eine Einweisung beim Kauf eines neuen Autos. Fahrstunden zur Auffrischung geben ebenfalls Sicherheit und liefern eine Rückmeldung wie sicher man noch fährt. Thomas Maile empfahl, rechtzeitig auf Bus und Bahn umzusteigen. Auch sieht er das Taxi als durchaus gar nicht so teure Alternative, wenn der jährliche Unterhalt des eigenen Autos in Taxifahrten umgerechnet wird. Auch den Seniorenfahrdienst könne er empfehlen. Apotheker Herbert Aich blickte auf die Statistik: 65% aller Arzeneimittel nehmen Personen über 65 Jahren. Im Beipackzettel unter Punkt 4.7 sei zu lesen, ob ein Arzneimittel sich auf die Fahrtüchtigkeit auswirke. Bei einer ambulanten Operation sei man zwar nach 30 Minuten wieder gehfähig, aber frühestens nach 24 Stunden in der Lage, ein Fahrzeug sicher zu führen. Auch eine lokale Anästesie wie beim Zahnarzt erlaube erst nach zwei bis drei Stunden wieder konzentriert Autozufahren. Die Abbauzeit von verschiedenen Medikamenten summiere sich bei verschiedenen Medikamenten, die sich auf die Fahrtüchtigkeit auswirken. Alkohol verstärke die Nebenwirkungen der Medikamente. Auch Antiallergika können die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen. Aich empfiehlt daher den Arzt zu fragen, ob die Kombination von verschiedenen Medikamenten das Führen eines PKW erlauben. Auch Apotheker haben eine Beratungspflicht. Doch am Ende müsse es der Fahrer selbst verantworten, ob er fährt oder nicht. Erstaunt nahmen die Seniore im Vortrag von Herbert Aich zur Kenntnis, dass es auch frei verkäufliche Arzneimittel gibt, die sich auf die Fahrtüchtigkeit auswirken können.

 

Bericht zur 3. Hauptversammlung von ÄWIL

Protokoll der Hauptversammlung am 02.03.2018 vom Verein
„Älter werden in Lautern“ Miteinander-Füreinander 

Frau Marie-Luise Zürn-Frey, 1. Vorsitzende freute sich an diesem Abend, viele Mitglieder und Interessierte im Dorfhaus  begrüßen zu können. Nach der Vorstellung der Tagesordnung und der Totenehrung gab es einen Rückblick auf die Aktivitäten im Jahr 2017. Geselliges Beisammensein sowie verschiedene interessante Fachvorträge u.a. zur Menopause und zum Thema Vollmachten standen im Vordergrund.

Der gut angenommene Fahrdienst /unser Rufmobil  verzeichnete über 110 Fahrten, die überwiegend von 5 FahrerInnen übernommen wurden. Ein herzliches Dankeschön ging an Marianne Krieg und Heidemarie Herdle für die Organisation des Fahrdienstes, an die FahrerInnen Herbert Pelant, Dieter Bullinger, Maria Dennochweiler, Heiko Tese und Peter Steiner für ihr ehrenamtliches Engagement sowie an Thomas Schmid für die Bereitstellung des Autos.

Zudem bedankte sich Frau Zürn-Frey noch einmal recht herzlich und namentlich bei allen Unterstützern und Spendern des Vereins im Jahr 2017: Stadt Heubach, Primalat, Kurt Leute, Josef Deininger, Bäckerei Köhler, Metzgerei Widmann, Gemischtwaren Abele, kath. und ev. Kirchengemeinde, Reinhard Müller, Marcus Mantel, Familie Raab, Schwabenapotheke Aich, Marianne Maier, Karl Enßle, Günther Borchard, Ingrid Deininger, Sonja Spenny de Grot, Ruth Brenner, Kirchenlädle Heubach, STS Schwingungstechnik Harald Schuster, DAK Gesundheit.

Unser Projekt „FREUDE. BEGEGNUNG. MUSIK, mit dem unsere erste Veeh-Harfe (www.gut-fuer-die-ostalb.de) finanziert wurde, wurde unterstützt vom Musikverein Lautern e.V., dem Heimat- und Geschichtsverein Lautern e.V., der Kreissparkasse Ostalb, Franz und Maria Bretzler, Ruth Deininger, Toni Schips und vielen weiteren anonymen SpenderInnen.

Frau Brigitte Schlenker stellte den Kassenbericht 2017 vor und Hans Haag und Elisabeth Hägele-Pelzer bestätigten ihr eine einwandfreie Kassenführung und empfahlen die Entlastung.

Ortsvorsteher Bernhard Deininger schlug  den Mitgliedern  die Entlastung des Vorstands vor. Die Vorstandschaft wurde einstimmig entlastet.

In seinem Grußwort lobte der Ortsvorsteher Deininger die Arbeit und das Angebot des Vereins, begrüßte die große Anzahl der SpenderInnen und die Zusammenarbeit mit anderen Lauternern Vereinen. Weit über Lautern hinaus fände  der Verein Anerkennung  und Akzeptanz. Er sicherte auch weiterhin die Unterstützung von Seiten des Ortschaftsrats zu.

Alle zur Wahl stehenden Positionen konnten besetzt werden und wurden einstimmig von den Mitgliedern angenommen und begrüßt. Darüber freute sich die Vorstandschaft, denn „das ist heutzutage nicht mehr selbstverständlich“, sagte Frau Zürn-Frey. Vielen Dank an alle die sich bereit erklärt haben weiter mitzuarbeiten. Für weitere drei Jahre wurden folgende Personen gewählt: Marianne Krieg (Vorstandsmitglied) Gerhard Maier (Schriftführer), Marlies Haag, Andreas Olah, Johanna Krause, Christine Endle-Krieger (Ausschussmitglieder), Elisabeth Hägele-Pelzer und Hans Haag (Kassenprüfer), Marie-Luise Zürn-Frey (1. Vorsitzende). Horst Ortwein schied als Ausschussmitglied aus, ihm folgte Teresa Holz.

Im Ausblick auf das Jahr 2018 wurde auf folgende Veranstaltungen hingewiesen:

  • jeden 1. Mittwoch im Monat: Gemütliches Beisammensein im Gasthaus Krone
  • Mai 2018: Vortrag von Thomas Maile zum Thema Führerschein und Medikamente im Dorfhaus.
  • Juni 2018: Ausflug nach Tachenhausen in den Rosengarten
  • /23.September 2018 Historischer Markt

Zu allen Veranstaltungen sind auch Nichtmitglieder herzlich eingeladen.

Zudem wurde auf die neue Geschenkgutscheine – eine Fahrt mit unserem Fahrdienst hingewiesen. Infos gibt es im Büro von „älter werden in Lautern“ und auf unserer Homepage

www.wir-in-lautern.de.

Jedes Mitglied bekam zum Schluss an diesem Abend eine

SOS – Rettung aus der Dose –  dankenswerterweise gesponsert von der Schwaben Apotheke Herbert Aich.

Dr. Rüdiger Schnaitmann erläuterte die Handhabung der Dose.

Die Hauptversammlung schloss mit dem Lied: „Guten Abend, Gut‘ Nacht“

Startschuss Mittwochstreff Krone

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Bericht aus Gmünder Tagespost_Donnerstag, 11. Januar 2018_Bild und Text: David Wagner

 

Weitere Bilder:
(von David Wagner)

 

Da war was los… auf der SAV Hütte

Am Mittwochnachmittag war auf der SAV Hütte in  Lautern mal wieder was geboten. Marianne Maier auf dem Akkordeon und Karl Enssle mit der Mundharmonika schafften eine tolle Atmosphäre, bei der 19 Personen miteinander viel gesungen und gelacht haben. Bei Kaffee und Kuchen wurde es gesellig, wobei der ein oder andere noch die Gelegenheit nutzte und auch noch eine Vesper zu sich nahm, bis man dann gegen 18 Uhr wieder den Weg ins Dorf antrat.

Lieben Dank an unsere Musiker das SAV-Hütten-Team!

Vortrag zur Menopause

Über die ,,Achterbahn der Gefühle“
Dr. Carina Paschold, Chefärztin der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am Klinikum Heidenheim, war vom Verein ,,Alter werden in Lautern“ zum Vortrag ins Dorfhaus eingeladen worden. Gut vorbereitet überzeugte Carina Paschold ihr interessiertes Publikum mit einem praxisnahen Vortrag zum Thema ,,Achterbahn der Gefühle – die Wechseljahre der Frau“. Die Cheflärztin zeigte die Auswirkungen der Veränderungen der Hormonspiegel – und welche Beschwerden wie Hitzewallungen oder Harnwegsinfektionen dadurch auftreten können. Der klassische Satz der Patientinnen sei ,,Ich kenne mich so gar nicht“, berichtete die Arztin. Sie empfiehlt: ,,Kommen Sie in die regelmäßige Bewegung.“ Laufen oder Walken sei ideal, ,,am Besten mit ihrem Mann“. Ohnehin rät Carina Paschold: ,,Haben sie füreinander Zeit, denn die hormonelle Umstellung kann nicht nur bei der Frau, sondern auch beim Mann starke körperliche sowie seelische Beschwerden mit sich bringen.“
Text und Bilder: Karin Abele (en)

Gemütlichkeit auf der SAV Hütte Lautern

Impressionen vom gemütlichen Nachmittag auf der SAV Hütte Lautern, bei Kaffe und Vesper. Ein herzliches Dankeschön geht an unseren Musikanten Karl Enßle und seiner Mundharmonika. Es war ein sehr gmütlicher Nachmittag mit Musik zum Mitsingen.

Die nächste Fahrt findet am 8. November 2017 statt.
Anmeldungen bitte über das ÄWIL-Büro.

Rest-Cent-Aktion der DAK

Von links: Andree Rump, Marie-Luise Zürn-Frey (Vorstand ÄWIL), Christine Endle-Krieger und Kai Gunderoth der DAK Gesundheit

Unser Verein „Älter werden in Lautern“ freut sich über eine tolle Spendesumme aus der „Rest-Cent-Aktion“ der DAK Gesundheit, mit der die Mitarbeiter der DAK Gesundheit jeden Monat einen kleinen Teil ihres Gehalts für einen guten Zweck geben. Am 26. September 2017 nahm Marie-Luise Zürn-Frey (Vorsitzende des Vereins) in der DAK Geschäftsstelle Aalen einen Scheck in Höhe von 1.594,13€ entgegen. Ein herzliches Dankeschön geht an die DAK Gesundheit sowie an Christine Endle-Krieger für Ihr Engagement für „Älter werden in Lautern“.

 

 

 

Ein Scheck vom Kirchenlädle Heubach

Quelle: Gmünder Tagespost, David Wagner

Ein herzliches Dankeschön an das Kirchenlädle in Heubach für die großzügige Spende von 500€ an den Verein „Älter werden in Lautern – Miteinander Füreinander“.
Die Vorsitzende Marie-Luise Zürn-Frey nahm den Scheck für den Verein entgegen.

Großzügige Spende von STS Schwingungstechnik

v.l.: Marie-Luise Zürn-Frey, Harald Schuster (Geschäftsführer STS), Dr. Rüdiger Schnaitmann Bild: äwil

Mit einem Betrag von 1000,- € unterstützen Yvonne und Harald Schuster, Geschäftsführer von STS Schwingungstechnik Schuster GmbH, die Arbeit des Lauterner Vereins „Älter werden in Lautern –  Miteinander-Füreinander“. Die Vorsitzende Marie-Luise Zürn-Frey und ihr Stellvertreter Dr. Rüdiger Schnaitmann nahmen die Spende gerne entgegen.

Impressionen vom Rettichfest 2017

Am 10./11. Juni fand zum vierten Mal das Rettichfest auf dem Dorfplatz in Lautern statt.
ÄWIL war auch mit dabei. Hier ein paar Impressionen…

(Bilder: äwil)